Wassersäule garten bauhaus

Du stehst im Garten und siehst diese leere Ecke. Oder vielleicht hast du schon eine Wassersäule im Kopf, aber dir fehlt die Vorstellung, wie sie wirklich in dein grünes Reich passt. Viele Gartenbesitzer suchen nach diesem besonderen Blickfang, der Wasser ins Spiel bringt. Die Wassersäule für den Garten, oft im Baumarkt wie Bauhaus zu finden, ist so ein Element. Sie wirkt edel, beruhigt und macht den Garten erst richtig lebendig. Aber bevor du dich entscheidest, lass uns ganz in Ruhe anschauen, was so eine Säule eigentlich kann, welche Optionen du hast und worauf du achten musst, damit dein Garten-Traum auch wirklich Realität wird.
Die Faszination der Wassersäule im Garten
Warum eigentlich eine Wassersäule? Das Element Wasser hat eine einzigartige Wirkung auf uns. Es entspannt, es beruhigt die Nerven, und das leise Plätschern überdeckt störende Alltagsgeräusche. Eine dekorative Wassersäule ist oft pflegeleichter als ein ganzer Teich, bietet aber trotzdem dieses schöne Wasserspiel. Wenn du überlegst, eine Wassersäule für den Garten zu kaufen, denkst du wahrscheinlich an ein stilvolles Dekorationselement, das gut zu deinem Haus passt.
Material und Langlebigkeit: Was hält wirklich?
Du fragst dich zurecht, wie lange so etwas im Freien hält. Hier spielen die Materialien eine große Rolle. Die gängigsten Varianten für eine Wassersäule sind Stein, Edelstahl oder Kunststoff. Jedes Material hat seine Vorzüge.
- Stein oder Beton: Diese sehen oft sehr massiv und traditionell aus. Sie sind extrem wetterbeständig, können aber mit der Zeit leichte Kalkablagerungen zeigen, was manche als Patina empfinden. Sie sind schwer, was für gute Standfestigkeit sorgt.
- Edelstahl: Modern und schnörkellos. Edelstahl ist sehr hygienisch und pflegeleicht. Achte darauf, dass es sich um hochwertigen rostfreien Stahl handelt, damit du keine unschönen braunen Flecken im Garten hast.
- Kunststoff (Polyresin): Diese sind leicht und oft günstiger. Sie imitieren oft Steinoptik. Sie sind einfach zu transportieren und aufzustellen. Allerdings musst du hier genauer auf die UV-Beständigkeit achten, damit das Material nicht durch die Sonne porös wird.
Wenn du im Baumarkt schaust, wirst du viele Modelle sehen, die oft als „Polyresin“ oder „Kunststein“ bezeichnet werden. Sie sind eine gute Option, wenn du flexibel bleiben und nicht gleich tonnenschwere Steinsäulen schleppen willst.
Planung ist alles: Der richtige Standort für dein Wasserspiel
Die beste Wassersäule nützt nichts, wenn sie am falschen Ort steht. Stell dir vor, wie das Wasser fließt und wie es in der Umgebung wirkt. Du möchtest doch, dass der Klang des Wassers dich entspannt, oder?
Stromversorgung und Wasseranschluss

Hier kommt der erste praktische Stolperstein: Wie kommt das Wasser in die Säule und wie kommt die Pumpe an Strom? Die meisten fertigen Wassersäulen, die du im Gartenbereich von Bauhaus findest, arbeiten mit einem geschlossenen Kreislauf. Das bedeutet, du brauchst keinen ständigen Wasseranschluss, sondern nur einen Wasserbehälter oder ein Reservoir, das in oder unter der Säule versteckt ist.
Die Pumpe bewegt das Wasser nach oben. Diese Pumpe braucht Strom. Du musst also überlegen, ob du:
- Eine außenliegende Steckdose in der Nähe hast.
- Ein wetterfestes Verlängerungskabel nutzt, das gut verlegt ist (Sicherheit geht vor!).
- Oder ob du eine Solarpumpe in Betracht ziehst, wenn es nicht ständig laufen muss. Für eine konstante Wassersäule ist aber meist Netzstrom nötig.
Überlege, wie du das Kabel unsichtbar machst. Oft kann man es unter Kies oder Rindenmulch verstecken, wenn die Säule etwas entfernt von der Hauswand steht.
VIDEO: Gemsebeet automatisch bewssern | BAUHAUS Workshop
Relevante Artikel
Verstehe Wassersäule garten bauhaus besser durch diese Sammlung von Artikeln.
Akustik und Sichtachsen im Garten
Wo sitzt du am liebsten auf deiner Terrasse? Direkt dort sollte das Plätschern idealerweise gut hörbar sein. Platziere die Säule nicht hinter dicken Hecken. Sie soll ein Blickfang sein, aber auch ein akustischer Ruhepol.
Ein weiterer Tipp: Schau dir die Umgebung an. Steht die Säule direkt neben einem hell gestrichenen Zaun? Dann kann das Licht am Abend schön darauf reflektiert werden. Steht sie zwischen dunklen Pflanzen? Dann kommt die Struktur der Säule besser zur Geltung.
Aufbau und Installation: Selbst ist der Gärtner
Viele Wassersäulen im Baumarkt sind fertig montiert oder bestehen aus wenigen, leicht zusammensetzbaren Teilen. Dennoch gibt es ein paar Dinge, die du beachten solltest, wenn du deine neue Gartendekoration aufstellst.
Das Fundament: Ein stabiler Untergrund
Auch wenn die Säule nicht riesig ist, muss sie gerade stehen. Besonders wenn du eine hohe oder schlanke Wassersäule kaufst, ist ein stabiler Untergrund wichtig. Du brauchst keine riesige Betonplatte, aber eine ebene Fläche ist Pflicht.
- Für leichte Modelle reicht oft eine fest verdichtete Kiesfläche oder eine Gehwegplatte.
- Schwere Steinsäulen sollten idealerweise auf einer frostsicheren Unterlage stehen, damit sie im Winter keinen Schaden nehmen oder absacken.
Prüfe mit einer Wasserwaage, ob die Oberfläche wirklich eben ist. Ein schiefer Stand sieht nicht nur doof aus, er kann auch dazu führen, dass das Wasser an einer Seite überläuft, statt gleichmäßig herunterzulaufen.
Die Technik installieren: Pumpe richtig einsetzen
Die meisten Sets bringen die Pumpe mit. Diese kommt meist unten in den Wasserbehälter. Du musst das Rohr, das nach oben führt, mit dem Auslass der Pumpe verbinden. Das ist oft nur ein Zusammenstecken.
Achte darauf, dass alle Schläuche fest sitzen. Ist das nicht der Fall, verlierst du unnötig Wasser, und die Pumpe muss ständig mehr arbeiten. Sobald alles verbunden ist, füllst du das Becken oder den Auffangbehälter mit Wasser. Fülle immer etwas mehr ein, als in der Anleitung steht, denn Wasser verdunstet schnell.
Pflege der Wassersäule: So bleibt dein Blickfang schön
Dein Wasserspiel soll dir Freude machen, nicht Arbeit. Die Pflege ist im Vergleich zu einem Fischteich minimal, aber ein paar Dinge solltest du jährlich tun.
Regelmäßige Wasserpflege
Stehendes Wasser kann schnell Algen ansetzen oder trüb werden. Wenn du das Wasser im Sommer regelmäßig überprüfst, beugst du größeren Problemen vor. Manchmal reicht es schon, an heißen Tagen einfach etwas frisches Wasser nachzufüllen.
Gegen Algen gibt es spezielle Mittel für Wasserspiele. Diese sind in der Regel unschädlich für die Pumpe und das Material. Alternativ kannst du ein paar ungiftige Pflanzen wie Wasserpest hinzufügen, die helfen, das Wasser auf natürliche Weise sauber zu halten. Das ist eine tolle Ergänzung zu deiner dekorativen Wassersäule im Garten.
Winterfest machen: Frostschutz ist wichtig
Der größte Feind der Wassersäule ist der Frost. Gefrierendes Wasser dehnt sich aus und kann Kunststoffteile sprengen oder Risse in Stein und Keramik verursachen. Darum musst du die Säule im Winter leeren.
- Schalte die Stromzufuhr zur Pumpe ab.
- Nimm die Pumpe heraus und lagere sie frostfrei (z. B. im Keller). Halte sie niemals trocken, sondern bewahre sie in einem Eimer mit etwas Wasser auf, damit die Dichtungen geschmeidig bleiben.
- Leere den gesamten Behälter und die Säule komplett aus. Lass kein Wasser in Ritzen zurück.
- Decke die Säule eventuell mit einer Plane ab, um sie vor Schmutz und Schnee zu schützen.
Diese einfache Prozedur sorgt dafür, dass deine Wassersäule auch im nächsten Frühjahr wieder einwandfrei funktioniert, wenn du sie wieder anschließt.
Was tun, wenn die Pumpe schwächelt?
Es ist frustrierend: Du freust dich auf das Plätschern, aber es kommt nur ein müdes Gurgeln. Oft ist die Pumpe das erste Teil, das muckiert. Gerade wenn du eine Wassersäule im Baumarkt kaufst, sind die Pumpen oft Standardmodelle, die viel laufen.
Meistens liegt es an Verstopfungen. Kleine Steinchen, Sand oder Algen setzen sich vor dem Ansaugfilter der Pumpe fest. Nimm die Pumpe heraus, reinige den Filter gründlich unter fließendem Wasser und entferne alles, was den Weg blockiert. Oft läuft sie danach wieder wie am ersten Tag. Sollte die Pumpe trotz Reinigung nicht mehr die volle Leistung bringen, ist es Zeit für ein neues Modell. Achte beim Kauf einer Ersatzpumpe auf die Förderhöhe. Diese Angabe sagt dir, wie hoch die Pumpe das Wasser maximal drücken kann. Sie muss höher sein als die Gesamthöhe deiner Wassersäule.


